IFA 2014 – Imposantes Spektakel





Mit einer kleinen Gruppe waren auch wir am Montag auf der IFA. Die Elektronikhersteller haben in Berlin eine wirklich imposante Messe auf die Beine gestellt. Am meisten beeindruckt haben mich
die Stände LG, Sony und allen voran Samsung. Die reinen Ausmaße, der ganze Hallen füllenden Stände, übertraf meine Erwartungen.
Die wichtigsten Themen waren nicht nur bei den drei Riesen zu finden, sonder auch bei vielen anderen Herstellern wiederzuentdecken:

Thema Nr.1: Curved 4K TV



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Bildschirme müssen nicht mehr nur riesig in den Ausmaßen sein, sie müssen nach Ansicht der Hersteller auch gebogen sein. Diese mehr oder minder starke Wölbung war bei allen Herstellern von Fernsehern zu finden. In den letzten Jahren eher als Machbarkeitsstudie zu sehen, sollen diese Displays jetzt einen großen Markt bedienen. Der Vorteil dieser Technik hat sich mir auf der Messe nicht erschlossen. Wahrscheinlich erkennt man die Vorteile erst, wenn man einen riesen Fernseher in ein viel zu kleines Zimmer hängen möchte. So kann man auch unmittelbar vor dem Schirm sitzend noch den Bildschirmrand ohne Verrenkungen.

Thema Nr.2: Smartwatches







Die großen Drei hatten jeweils eine neue Uhr im Gepäck. Die interessanteste Version hat LG auf der IFA vorgestellt. Das runde Modell kommt rein äußerlich einer klassischen Herrenuhr sehr Nahe. Die Verarbeitung macht trotz Vorserienmodellen einen guten Eindruck. Leider scheint kein Saphirglas verbaut zu sein. Bei der Kurzlebigkeit der Gadgets vielleicht nicht zwingend notwendig, bei einer richtigen Uhr aus meiner Sicht nicht verzichtbar. Samsung hat ebenfalls eine sehr interessante Interpretation des Themas Smartwatch auf der Messe präsentiert. Die Galaxy Gear S ist nun schon die dritte Generation der Samsungs Smartwatch Linie. Das Alleinstellungsmerkmal ist auf jeden Fall das der Armrundung folgende Display. Dadurch ist ein erheblich größeres Display möglich. Samsung hat mit der Gear S quasi ein komplettes Smartphone ans Handgelenk gebracht. Die Entkopplung vom Smartphone durch die integrierte Simcard ist ein eigener Weg, der im kompletten Gegensatz zum Android Wear Konzept steht. Erstaunlicherweise ließ sich sogar die nun vorhandene Tastatur auf dem kleinen Display dank guter (englischer)Worterkennung nutzen.
Sony hat mit seiner neuen Smartwatch eher Standardkost geliefert. Auch Sony setzt bei der neuen Version auf Android Wear. Wie auch bei den anderen Herstellern die Android Wear Geräte zeigten, war nur eine Messe Demo von Android Wear auf dem Gerät verfügbar. Diese Version führt den Nutzer durch die Funktionen von Android Wear ohne die echten Features ausprobieren zu können. Daher kann man auch nicht sagen wie Sony die Erfahrungen, die sie als Smartwatch Pionier mit Android gesammelt haben, in die Umsetzung des neuen Modells eingebracht haben.ö

Thema Nr.3: Nach wie vor Flagship Smartphones



Samsung Note 4, LG G3, Sony Z3. Die neuen Smartphones haben alle eine sehr ähnliche Vollaustattung. Nach wie vor ist eine Abgrenzung rein durch die Hardware kaum erkennbar. Wie vor Jahren im PC-Markt, wird versucht Kaufanreize durch neue Superlative zu erzeugen. Die Leistungsfähigkeit ist aber bereits seit letztem Jahr auf einem Niveau angelangt, an dem man die Leistungsunterschiede nur noch mit Benchmarks und bei extrem grafiklastigen Spielen erahnen kann. Bei der alltäglichen Nutzung merkt man den Unterschied zwischen der aktuellen und der Vorgängerversion nicht.
Das führt mich auch zu meinem persönlichem Thema Nr.1.

Persönliches Thema Nr.1: Smartphones im unteren Preissegment



Die Prestigeobjekte der Smartphone Hersteller erreichen nach wie vor hohe Absatzzahlen. Interessanter finde ich jedoch was die Hersteller im unteren Preissegment und mit begrenzten Mitteln auf die Beine stellen können. Die Klasse bis 200 Euro bringt inzwischen wirklich nutzbare Geräte zu tage. Dies ist auch immer noch ein Bereich der auch kleineren Herstellern eine interessante Entwicklungsmöglichkeit bietet. Auch in dieser Preisklasse gehören inzwischen HD Auflösung, Quadcore Prozessoren und brauchbare Kameras zum Standard. Auf Basis von MediaTek Chipsätzen entwickeln auch kleinere Hersteller interessante und Wettbewerbsfähige Lösungen. Als Beispiel dieser Anbietergruppe ist WIKO und Kazam zu nennen. Letztere Firma mit Hauptsitz in England versucht über besondere Serviceleistungen Kunden zum Kauf zu bewegen. Die Telefone entsprechen den in dieser Klasse üblichen Geräten. Als Alleinstellungsmerkmal gibt es beseondernen Service eine einmalige Reperatur des Displays innerhalb der ersten 12 Monate und eine durch eine App realisierte Soforthilfe über eine Remoteverbindung zum Servicecenter des Herstellers. Ein wie ich finde interessanter Ansatz und eine echte Möglichkeit sich von den Mitbewerbern abzusetzen.

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